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Gordon November

Nov6Lässig hängt er über den Tasten seines Keyboards, mal im gut sitzenden Anzug, mal in Jeans und T-Shirt. Gordon November schlägt die ersten Akkorde an, fast harmlos kommen sie daher, flankiert von poetischen Reimen. Aber Achtung, wer sich jetzt auf einen typischen Abend mit einem Singer/Songwriter einstellt, irrt gewaltig. Wer genau hinsieht und beobachtet, wie er mal eben sein Publikum mit einem frech-charmanten Seitenblick streift, bevor er richtig loslegt, der ahnt, dass da mehr drin ist.

Eine gewisse Coolness, gepaart mit Ironie und sympathischer Bodenhaftung prägt  die Songs von Gordon November. Dabei hat der Sänger überhaupt keine Angst vor großen Gefühlen und auch dafür liebt ihn sein Publikum. Die Stücke, alle selbst geschrieben und komponiert, bringen Situationen aus den Erfahrungswelten der Generation zwischen 25 und 35 auf den Punkt. Oder sie schießen mit unverfrorenen Wendungen darüber hinaus: Wie jetzt, hat er da eben tatsächlich gesungen: „90-60-90 – oben blond und unten kahl??“ Ja, hat er – die Frauen lassen es ihm durchgehen, er ist halt sympathisch und darum darf er provozieren. Und die Männer fühlen sich auf Anhieb verstanden, horchen genauer hin, während die Fußspitzen im Takt mitwippen. Überhaupt sieht man im Konzertsaal erstaunlich viele männliche Besucher, die keineswegs so wirken, als wären sie von ihren Freundinnen genötigt worden mitzukommen.

Ein großer Teil des Publikums ist in seiner Altersklasse, Mitte 20 bis Mitte 30, noch im Studium oder schon im Job verhaftet. Aber auch Heranwachsende und deren Eltern gehören zum immer größer werdenden Fankreis. Kein Wunder, November ist sowohl musikalisch als auch textlich vielschichtig und immer für eine Überraschung gut. Mit afrikanischen Rhythmen reißt er das Publikum in „Safari“ mit, in „Nimmerland“ setzt er auf ehrlichen Pop, während er bei „Kavalier José“ die Angst der Männer vor potenten Konkurrenten in einen Salsa packt.

Mit seinen 26 Jahren hat Gordon November bereits einiges auf die Beine gestellt. Sein Studium der Betriebswirtschaft (Diplom-Schwerpunkt Musikvermarktung) finanzierte er als Bar- und Casinopianist. Schon heute kommt der versierte Sänger, Komponist und Instrumentalist (Keyboard, E-Gitarre, Akkordeon, Schlagzeug) auf über 800 Live-Auftritte in den unterschiedlichsten Formationen, von Pop, Jazz bis zur Klassik. Er fügt sich ein in eine Big Band, spielt in einer Jazz-Combo oder bringt solo am Klavier den Saal zum Kochen.

Gordon November war doppelter Sieger beim Potsdamer Musikpreis 2011 (1. Preis und Publikumspreis), gewann beim SWR3 Nachwuchsfestival 2009 mit dem besten Song und räumte den Publikumspreis beim Stuttgarter Troubadour 2012 ab.

Fragt man ihn nach seinen Ambitionen, antwortet November ohne zu zögern: „Ich will einfach gute Musik machen, dafür arbeite ich hart. Und ich will ein paar Songs schreiben, die ein Leben lang im Kopf, nein im ganzen Körper hängen bleiben.“ Und genau das traut man ihm ohne weiteres zu.

Preise und Referenzen:

–    Potsdamer Musikpreis, 1. Preis + Publikumspreis
–    Troubadour Stuttgart, Publikumspreis
–    Sieger bei SWR3-Nachwuchsfestival 2009, bester Song
–    Deutsch-Französischer Liedermacherpreis, 2. Preis
–    Stipendium der GEMA-Stiftung für Songtexter (Celler Schule)
–    Popkurs Hamburg 2009
–    1. Preise bei Skoda-Jazzpreis, JaZZma-Preis, Jugend Musiziert, Jugend Jazzt und weitere Förderpreise in seiner Schulzeit

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Gordon_November
Musikdemo: http://soundcloud.com/gordonnovember/sets/gordon-november

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